WIR SAGEN DANKE!

Alles zur Landtagswahl vom 13. Mai 2012 bleibt noch eine Weile hier im Netz erhalten für diejenigen, die hier noch einmal nachlesen möchten.

 

ESSENER MORGEN - DIE ZEITUNG VON KREISVERBAND UND FRAKTION

Essener Morgen - Zeitung von Kreisverband und Ratsfraktion DIE LINKE. Essen

Der Essener Morgen, Zeitung von Kreisverband und Ratsfraktion DIE LINKE. Essen, erscheint derzeit fünfmal im Jahr. Hier gibt es die aktuelle Ausgabe:

Ausgabe 2/2012 vom 01.05.2012

Zu den älteren Ausgaben geht es hier.

 

INFOS UND PRESSEMITTEILUNGEN

11. Mai 2012 DIE LINKE. Essen

Essener Linke unterstützt geplantes Bürgerbegehren gegen Bibliothekenschließung

 „Völlig widersinnig“ findet der Kreissprecher der Essener Linken, Rainer Burk, „wenn die Stadt Bibliotheken schließen will, die trotz massiven Stellenabbaus steigende Ausleihquoten haben. „Gerad Mehr...

 
11. Mai 2012 DIE LINKE. Essen

Echte Verfassungs-Schützer wählen DIE LINKE!

Echte Verfassungs-Schützer

Wahlkampf-Endspurt auf dem Burgplatz mit der Aktion "Echte Verfassungsschützer wählen DIE LINKE!" Mehr...

 
9. Mai 2012 DIE LINKE. Essen

Ausgang der Wahl in NRW ist offen

In Schleswig-Holstein hat DIE LINKE ihr Ziel, erneut in den Landtag einzuziehen, deutlich verfehlt. In Thüringen gewann DIE LINKE jedoch alle sieben kommunalen Stichwahlen, zu denen sie angetreten war Mehr...

 
7. Mai 2012 DIE LINKE. Essen

Gregor Gysi kommt nach Essen

Am 07.05.12 spricht Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, auf einer Wahlkundgebung des Essener Kreisverbandes DIE LINKE. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr au Mehr...

 
 

KREISVERBAND DIE LINKE. Essen

Telefon: +49 (0)201 / 8602904
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Redaktion:

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Willkommen beim Kreisverband DIE LINKE. Essen

DIE LINKE verliert - und mit ihr ein soziales NRW

Zum Wahlausgang vom 13. Mai

Das Wahlergebnis vom Sonntag ist nicht zu beschönigen. Es liegt quer durch NRW weit unter unseren Erwartungen. Essen liegt dabei genau im Landestrend, so dass zumindest eine Schlussfolgerung möglich ist: Unsere konkrete politische Arbeit in unserer Stadt hat bei der Wahlentscheidung keine Rolle gespielt.

Bezogen auf die Stadt Essen, haben wir bei den Zweitstimmen 7.205 Stimmen (2,9%) erzielt, gegenüber 16.265 (6,5%) in 2010. Mehr als halbiert also, und dies liegt im Landestrend. Die Ergebnisse unserer vier Landtagswahlkreise sehen bei den Zweitstimmen so aus:

  • Wahlkreis 65 (Essen I/Mülheim II): 2,8% (2010: 6,7%)
  • Wahlkreis 66 (Essen II): 3,2% (2010: 7,4%)
  • Wahlkreis 67 (Essen III): 4,0% (2010: 8,3%)
  • Wahlkreis 68 (Essen IV): 2,0% (2010: 4,6%)

Die genauen Ergebnisse der Wahlkreise gibt es hier (Erststimmen) und hier (Zweitstimmen).

Nur in den engeren Innenstadtbezirken haben wir die 5% halten können. Im Stadtkern erzielten wir 6,6% (2010 10,1%), im Nordviertel 5,1% (2010 11,6%), im Ostviertel 5,0% (2010 10,4%). In allen anderen Stadtteilen liegen wir nun darunter: Altendorf 4,5% (2010 9,9%), Frohnhausen 4,5% (2010 9,5%), Westviertel 4,3% (2010 7,8%), Altenessen-Süd 4,2% (2010 9,1%), Katernberg 4,1% (2010 8,4%). Im Südgürtel der Stadt von Kupferdreh bis Kettwig liegen wir um 2% und darunter (2010 bis 5% und darunter), angesichts der sozialen Lage der Mehrheit der dortigen Bevölkerung ist dies keine Überraschung. Die Einzelergebnisse gibt es hier (Erststimmen) und hier (Zweitstimmen).

Eine Analyse der WählerInnen-Wanderung aus dem Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung (Ulm) ergibt, dass DIE LINKE landesweit 45.000 WählerInnen an die Piraten (laut Infratest-dimap: 80.000) und 38.000 an die Grünen (Infratest-dimap 30.000) verloren hat. Die größte Bewegung mit 110.000 gab es aber an die SPD (Infratest-dimap 90.000). 24.000 WählerInnen gingen diesmal nicht wählen (Infratest-dimap 20.000). Stadtweit und in allen Wahlkreisen liegen die Erststimmen über den Zweitstimmen.

Mit den Ursachen dafür werden wir uns auseinandersetzen müssen. Eines gilt in jedem Fall: Gute politische Arbeit ist nicht von Parlamentssitzen abhängig. Wir bleiben auch außerhalb des Landtages für Sie da!

 

11./12. Mai 2012 - Aktionen zum 60. Todestag von Philipp Müller

Bündnis linker Organisationen veranstaltete Kranzniederlegung, Rockkonzert und antimilitaristische Demonstration

Kranzniederlegung an der Rüttenscheider Brücke für Phiipp Müller
Kranzniederlegung am 11. Mai an der Rüttenscheider Brücke
Philipp-Müller-Gedenkdemonstration
Gedenkdemonstration für Philipp Müller am 12. Mai

Am 11. Mai 1952 kamen in Essen 30.000 junge Menschen aus der ganzen Bundesrepublik zur "Jugendkarawane" zusammen, um gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands zu demonstrieren. Dabei wurde Philipp Müller, Jungarbeiter aus München und Mitglied der FDJ, an der Gruga von der Essener Polizei erschossen.

60 Jahre später veranstaltete ein breites linkes Bündnis am 11. und 12. Mai 2012 zunächst eine Kranzniederlegung an der Rüttenscheider Brücke. Abends gab es ein Rockkonzert in der Weststadthalle unter dem Titel "Beats against Militarism". Höhepunkt war die antimilitaristische Demonstration am Samstag von der Rüttenscheider Brücke zum Willy-Brandt-Platz.

Für DIE LINKE. Essen hielt Ralf Fischer bei der Auftaktkundgebung einen Redebeitrag, in dem er die Forderung auf eine Benennung der Brücke nach Philipp Müller und einer Gedenktafel bekräftigte. Am 24.05.12 wird dies auf gemeinsamem Antrag der Fraktionen von SPD und Grünen und der Vertreterin der LINKEN, Cornelia Swillus-Knöchel, in der Bezirksvertretung beraten.

Die Website des Philipp-Müller-Bündnisses wird weitergeführt.

 

Gregor Gysi: LINKE wählen gegen die "Konsens-Soße"

Gelungene Wahlkundgebung am 7. Mai mit rund 400 ZuhörerInnen

Gregor Gysi

Am 07.05.12 sprach Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, am Willy-Brandt-Platz. Schwerpunkt seiner Rede war die Wirtschafts- und Finanzkrise.

Um die Krise zu überwinden, sei vor allem die Stärkung der Binnennachfrage nötig. Dies gehe mit gesetzlichem Mindestlohn, Verbot der Leiharbeit, höheren Löhnen und Gehältern. Ebenso erforderlich: Millionärsteuer und Finanztransaktionsteuer, um Spekulation einzudämmen und Steuergerechtigkeit herzustellen. Nötig sei, dass Herr Ackermann tut, was die Politik sagt, aber nicht umgekehrt!

Alle anderen Parteien im Bundestag seien sich in brisanten Fragen einig: Rente erst ab 67, Afghanistan-Krieg, Rettungsschirme für die Banken, Minijobs und andere prekäre Beschäftigung. Nur DIE LINKE störe diese "Konsens-Soße". Deshalb müsse DIE LINKE wieder in den Landtag einziehen, das einzig wirksame politische Signal nach Berlin!

Zuvor hatten sich die örtlichen DirektkandidatInnen Nina Eumann (Wahlkreis 65), Hans-Jürgen Zierus (Wahlkreis 66), Wolfgang Freye (Wahlkreis 67) und Janina Herff (Wahlkreis 68) vorgestellt und Fragen zu ihren Politikfeldern beantwortet. Außerdem hatte der Gladbecker Ralf Michalowksy, Kandidat auf Platz 6 der Landesliste, die Erfolge der bisherigen Landtagsfraktion dargestellt: Abschaffung der Studiengebühren, Abschaffung der Residenzpflicht für AsylbewerberInnen, ein Vergabegesetz, das öffentliche Aufträge an den Mindestlohn koppelt, und nicht zuletzt das neue Abwahlverfahren, dem sich der Duisburger Ex-OB Sauerland hatte stellen müssen, der ohne uns noch im Amt wäre.

Musikalisch umrahmt wurden die Reden von Toni & the Backtracks, einem R&B-Projekt aus dem Grend. Eine rundum gelungene Kundgebung.

 

 

Vier für NRW - am 13. Mai DIE LINKE wählen

Eine rot-grüne Landesregierung - erst recht eine mögliche große Koalition - braucht Druck von links! Nur mit uns wurden

  • die Studiengebühren abgeschafft,
  • das Personalvertretungsgesetz für den Öffentlichen Dienst verbessert,
  • Bürgerbegehren erleichtert und direkte Demokratie gestärkt,
  • die Residenzpflicht für Flüchtlinge abgeschafft.

Kungelt rot-grün dagegen allein mit schwarz-gelb herum, entstehen nur faule Kompromisse wie zuletzt beim "Schulkonsens" oder Unsinn wie die Schuldenbremse.

DIE LINKE wird gebraucht. Nur mit uns gibt es eine Politik der sozialen Gerechtigkeit. Dafür stehen unsere Kandidatinnen und Kandidaten.

 

Wahlkreis 65 - Nina Eumann

Nina Eumann, Kandidatin im Wahlkreis 65 (Essen I/Mülheim II)

Im gemeinsamen Wahlkreis der Stadtteile Altenessen, Karnap, Vogelheim und Groß-Borbeck mit Mülheim-Winkhausen kandidiert Nina Eumann. Die 1965 in Mülheim geborene Steuerfachwirtin lebt mit ihrem Lebensgefährten und einer gemeinsamen Tochter in Winkhausen.

Geprägt von der Friedensbewegung der 80er Jahre, kommt für sie nur eine Partei in Frage, die In- und Auslandseinsätze der Bundeswehr kompromisslos ablehnt. Sie ist Mitglied in der IG Metall, bei attac, Mehr Demokratie e.V., der VVN-BdA und der Mülheimer Bürgerinitiativen (MBI). Nur eine Stimme für DIE LINKE ist eine Stimme für soziale Gerechtigkeit, davon ist sie überzeugt.

Ihre Vorstellung gibt es hier als PDF.


Wahlkreis 66 - Hans-Jürgen Zierus

Hans-Jürgen Zierus, Kandidat im Wahlkreis 66 (Essen II)

Für den Essener Osten und Nordosten kandidiert Hans-Jürgen Zierus. Der 65jährige ist in Steele geboren, war Betriebsrat in einem Entsorgungsunter- nehmen und ist seit fünf Monaten im (Un-) Ruhestand. Er ist ledig und Vater eines Sohnes.

Er vertritt DIE LINKE als Sachkundiger Bürger in der Landschaftsversammlung Rheinland, ist Mitglied von ver.di, der AWO, dem Schwimmverein Steele und dem Bund Deutscher Radfahrer. Über 20 Jahre war er SPD-Ratsherr, davon 6 Jahre Vorsitzender des Grün-und-Gruga-Ausschusses. Aus Protest gegen die Agenda 2010 verließ er die SPD und trat am 1. Mai 2008 in DIE LINKE ein. 

Seine Vorstellung gibt es hier als PDF.


Wahlkreis 67 - Wolfgang Freye

Wolfgang Freye, Kandidat im Wahlkreis 67 (Essen III)

In der Stadtmitte und dem Essener Westen tritt Wolfgang Freye an. Der 57jährige ist Werkzeugmacher und Betriebsratsvorsitzender in einem großen Metallbetrieb. Er war zehn Jahre lang Bezirksvertreter im Westen und wurde 2009 in den Rat der Stadt gewählt. Er vertritt DIE LINKE im Regionalverband Ruhr, ist Mitglied der IG Metall und von Pro Asyl / Flüchtlingsrat.

Soziale Gerechtigtkeit gibt es nur mit einer starken LINKEN. Hier setzt er sich ein für Tariftreue, die Abschaffung der Leiharbeit und des Niedriglohnsektors. Das Ruhrgebiet ist für ihn gefordert, das Kirchturmsdenken zu überwinden und weiter zusammenzuwachsen.

Seine Vorstellung gibt es hier als PDF.


Wahlkreis 68 - Janina Herff

Janina Herff, Kandidatin im Wahlkreis 68 (Essen IV)

Für den Essener Süden kandidiert Janina Herff. Die 28jährige Mutter eines kleinen Sohnes ist ausgebildete Gestaltungstechnikerin und studiert Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Oktober 2009 gehört sie für DIE LINKE dem Rat der Stadt Essen an. Sie arbeitet im Schul- und im Jugendhilfeausschuss und ist seit kurzem stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Mit der LINKEN tritt sie für eine Gesellschaft ein, in der jeder Mensch die gleichen Chancen und Teilhabemöglichkeiten hat, gleich welcher Herkunft. Sie streitet für ein fortschrittliches und gebührenfreies Bildungssystem sowie gute und gebührenfreie Kitaplätze. Sie kandidert außerdem auf Platz 17 der Landesliste.

Ihre Vorstellung gibt es hier als PDF.

Weitere Kandidatinnen und Kandidaten für DIE LINKE

DIE LINKE tritt in allen Wahlkreisen Nordrhein-Westfalens an. Hier gelangen Sie zu den anderen Kandidatinnen und Kandidaten.

Die Landesliste der Partei DIE LINKE. NRW sehen Sie hier.